| Seitenübersicht: Von Küste zu Küste ++ PATAGONIEN - Reise: 1. Die Reiseleitung 2. Die Teilnehmer 3. Verabschiedung und Empfang 4. Verpflegung morgens, abends und zwischendurch 5. Unterkünfte 6. Zäune, Gatter, Flechten 7. Traumlandschaften 8. Von Horizont zu Horizont: Die Pampa 9. Informationen 10. Die Tierwelt Teil I 11. Die Tierwelt Teil II 12. Die Tierwelt Teil III 13. Die Tierwelt Teil IV 14. Die Getränke 15. Flüssige Nahrungsaufnahme 16. Die Fotostopps 17. Malvinas 18. Gruppenarbeiten Teil 1 19. Gruppenarbeiten Teil 2 20. Gletscher nah, näher, hautnah 21. Wandern, Klettern, Balancieren 22. Die Gauchos 23. Stadtansichten 24. Sehen, staunen und träumen 25. Abschiedsabend 26. Rückreise 27. Souveniers
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- Aktualisiert am 31. Juli 2011 -
 Handgemalte Impressionen aus Südamerika | 6. - 20.
März 2010
FUERTEVENTURA: Von Küste zu Küste und zurück |
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Es muss ja nicht immer die „Hohe
Wilde“ (eine 22 Stunden dauernde Tour
mit hautnahem Lawinenerlebnis), der „Olymp“ (ich konnte mich
überzeugen, die Götter hatten eine fantastische Aussicht) oder das
„Montblanc Massiv“ (über den Wolken in ca. 4000m Höhe umgekehrt) sein.
Seit dem 16. März 2010 reit sich in die vielen Gipfelerlebnisse der „Granillo“ ein. ??? Wie, was, noch nie gehört? Er ist auch nur 123 Meter hoch. Das ist nicht gerade spektakulär. Aber
es gibt, je nach persönlicher Einstellung, noch andere Kriterien für
nachhaltige Erlebnisse. Ich hatte mir vorgenommen, die Insel an
der schmalsten Stelle zu durchqueren. In den frühen Morgenstunden brach
ich auf. Im Rucksack ausreichend Wasser, einen Apfel und zwei
Müsliriegel. Zusätzlich packte ich noch Kompass und Höhenmesser ein.
Die Karten von Fuerteventura haben keinen guten Ruf. Drei Karten mit
unterschiedlichen Darstellungen von Nebenstraßen, Fahrwegen, Fußwegen
und Pfaden lagen mir vor. Alle sehr farbenfroh, aber im Detail nicht
zuverlässig und aussagekräftig. Den Kompass hatte ich nicht benötigt. Intuitiv fand ich auf dem
abwechselnd steinigen und sandigen Boden den richtigen Weg in
nordwestliche Richtung. Hinter dem Horizont lag Florida...
Eine
längere Rast machte ich am „Gipfelkreuz“: Ein quadratischer Betonklotz
mit einer dazu passenden Betonsäule und einem demolierten Hinweisschild
kennzeichneten den höchsten Punkt der Wanderung. Das bemerkenswerte
war, dass die Höhenmesseranzeige exakt mit dem in der Karte
eingetragenen Wert übereinstimmte. Vor Beginn der Wanderung hatte ich
das Gerät am Strand von Costa Calma justiert. Übrigens den Thommen –
Höhenmesser (hat auch Barometer-Funktion) kaufte ich 1979 bei Globetrotter in der Wandsbeker Chaussee
in Hamburg. Klaus Denhart reichte ihn mir damals über den
Verkaufstresen… (R.O.)
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FAZIT: Für alle, die für mehrere Stunden dem Strandtrubel sowie lebhaften Hotelleben den Rücken kehren wollen, eine außergewöhnliche und empfehlenswerte Wanderung mit einem Hauch „Wüstenfeeling.“ Es war auffallend ruhig und man war mit sich allein, konnte abschalten und die Stille genießen. Der Publikumsverkehr beschränkte sich auf 3 Personen. Nach den ersten Schritten kam mir ein Mann mit Hund entgegen, später beobachtete ich ein Pärchen, das von der in der Ferne parallel verlaufenden, aber selten sichtbaren Straße, einen neugierigen Abstecher in die Wüstenlandschaft gemacht hatte. Ich genoss wunderbare Ausblicke auf die Bergkulissen rechts und links. Sehenswert waren auch die Blumen und Sträucher, die sich ihren Weg durch den Sand gesucht hatten. (R.O.)
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16. Januar - 8. Februar 2009 PATAGONIEN
Diese Reise ist unter Insidern auch als PAT6 bekannt |
1. D i e Reiseleitung: Claudia und Michael
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| Bisher
hatte ich die meisten meiner Reisen selbst geplant und vorbereitet (Außenstehende
meinten akribisch). Ausnahmen waren z.B. die Marathonveranstaltungen im
Ausland. Bei Starts in Athen, Moskau, New York City oder Peking war man wegen
der Startnummern immer auf einen Reiseveranstalter angewiesen. Eine dieser
Sportreisen ist mir besonders in Erinnerung geblieben. 1994 wollte ich am „25th
Anniversary“ teilnehmen. Am Tag vor dem großen Ereignis lief ich noch beim
„Internationalen Frühstückslauf“ mit. Beine und Kopf wurden schwer. Nur mühsam
kam ich ins Ziel, schleppte mich ins Hotel, ins Bett. Selbstdiagnose: Hohes
Fieber und Kopfschmerzen. Es sollte meine vierte Teilnahme am NYC – Marathon
werden. Ich erlebte den Lauf vor dem Fernseher im Hotelzimmer – mit feuchten
Tüchern auf der Stirn. In dieser Situation gab es k e i n e
hilfreiche Unterstützung vom Veranstalter (bekanntes Hamburger
Unternehmen, das sich auf Sportreisen spezialisiert hat). Gestützt auf meine
Frau gingen wir am nächsten Tag zu Fuß zum Lufthansa – Reisebüro. Die
Angestellte war sehr hilfsbereit, wir konnten den sofortigen Rückflug antreten.
Zur Taxe, die uns vom Hotel zum Flughafen bringen sollte, trug ich leicht
taumelnd selber die Koffer. Im Flugzeug kippte ich aus dem Sitz. Man schleppte
mich in die Business Class und drückte mir ein verräuchertes Sauerstoffgerät
ins Gesicht. Eine zufällig anwesende Medizinstudentin assistierte. Wieder
zuhause, wurde ich längere Zeit arbeitsunfähig geschrieben. Später kam vom
Veranstalter keinerlei Nachfrage nach dem Befinden. Ich habe
hier eine extreme unangenehme Situation geschildert. Es gibt eben Reiseleiter,
die in manchen Lagen überfordert und hilflos sind. Mehr
Phantasie hat ein anderer Typ Begleiter. Man erkennt ihn an einer Mappe unter
dem Arm und hat häufig noch ein auffälliges Utensil in der Hand, z.B. einen
weithin sichtbaren farbigen Regenschirm. Man folgt ihm im Gänsemarsch. Wenn die
Stimme: „Weiter, weiter“ nicht ausreicht, wird der Schirm aufgeregt geschwenkt.
Er dankt höflich, wenn der herumgereichte Korb wieder am Buseingang abgestellt
wird. Das war, aus meiner Sicht, der
weit verbreitete „Reiseleiter – Mittelstand“, kurz umschrieben. Sein ganzes
Engagement beschränkt sich auf den Stunden- oder Tageweisen Einsatz. Meistens
war ich im Großen und Ganzen mit dem Vorgetragenen zufrieden. Ich gebe zu, die
Aufnahmefähigkeit hängt natürlich auch von der eigenen Tagesform ab. Soweit der
Vorspann, nun zur Sache.
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Alles was
ich bisher mit Reiseleitungen erlebt hatte, wurde nach dieser Patagonien
-
Rundreise in den Schatten gestellt. Alle 12 Teilnehmer waren sich darin
einig: Wir
hatten eine neue Dimension an Reisegestaltung
kennen gelernt. Das lässt sich nicht mit wenigen Worten beschreiben.
Deshalb benötigt man Fotos, viele Fotos. - Rolf Orlowski -
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Vor dem Perito Moreno - Gletscher haben sich zum Gruppenfoto versammelt: Margareta und Andreas aus Ludwigsburg, Eva und Konrad aus Vachdorf, Gisela und Tatjana aus Wien, Horst aus Langenwang, Ekkehard aus Detmold, Helmut aus München sowie Ingeborg, Hans-Eduard und Rolf aus Hamburg. Die Aufnahme wird noch bereichert durch unseren Reiseleiter Michael (Micha).
Die anderen Bilder verdeutlichen, dass es sehr viel zu sehen gab. Alle Teilnehmer waren, bis auf eine Ausnahme, mit einer Kamera „bewaffnet“. Teilweise gab es bei Partnern eine Aufgabenteilung zwischen Fotografieren und Filmen. Unser lieber Horst war noch zusätzlich mit einer A4-Mappe mit originellen Vordrucken und Schreibzeug ausgestattet. Hier kann man seine Eindrücke nachlesen die er, auf den teilweise sehr langen Fahrtabschnitten durch die Pampa, sorgfältig notiert hat |
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| Der Streckenverlauf
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| 3. Verabschiedung in Hamburg und Empfang in Punta Arenas |
| 4. Die Verpflegung, morgens, abends und zwischendurch |
 | Am
späten Nachmittag des 14. Januar, zwei Tage vor der Abreise, stehe ich
völlig irritiert vor dem Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof
Hamburg-Poppenbüttel. Ist mir ein Eingabefehler unterlaufen, habe ich
eine falsche Nummer aus Westerheim erhalten? Auch nach wiederholtem
Drücken der Tasten bleibt der rote Blechkasten mit dem Aufdruck DB
stumm. Zum Glück schaut
mir meine Frau über die Schultern. Wir radeln nachhause und schreiben
eine Nachricht zur Schwäbischen Alb. In den Spätnachrichten erfahren
wir, dass aufgrund einer Panne bei der Bahn der gesamte
Fahrkartenverkauf bundesweit lahm gelegt worden war. Ich hoffe, dass
die Bundesbahntechniker nachts fleißig waren, radle am kommenden frühen
Morgen erneut zum Bahnhof und habe diesmal Glück. Das waren aufregende
Momente kurz vor Beginn einer großen Reise. Ähnlich dramatische
Zwischenfälle gab es auf dem Rückflug. Später mehr darüber. Patricia
ist mit den Enkelkindern zum Hauptbahnhof gekommen. Ihre Wangen hat sie
liebevoll mit den Landesfarben von Argentinien und Chile bemalt:
"Tschüs, Opa". Mit dem ICE geht´s nach Berlin Tegel, weiter mit dem Flugzeug über Madrid, Santiago de Chile nach Punta Arenas. Jeder konnte sein in Santiago de Chile
nochmals aufgegebenes Gepäck vollzählig in Empfang nehmen. Als ich
Claudia und Michael mit herzlichen, optimistischem Lächeln hinter der
Glasscheibe der Empfangshalle erblickte, spürte ich sofort, dass wir bei
ihnen gut aufgehoben waren. Anschließend erfolgte am Cruzero del Sur II
die Kondor - Begrüßungszeremonie. (R.O.) |

| Für manchen Reisenden spielt im Urlaub
die Verpflegung eine wichtige Rolle. Bei ihrer späteren Rückkehr reden
sie über nichts anderes. Bei dieser Unternehmung war die tägliche
Kalorienzufuhr bestens geregelt. Für mich spielte sie keine
ausschlaggebende Rolle, insbesondere wenn man über den Tellerrand
schaute und sich immer wieder bewusst machte, was links und rechts auf
der Welt passiert. Jedes Mal ärgere ich mich, wenn ein Teller nicht leer
gegessen wird.
Auf
besonderen Wunsch eines in Erinnerung schwelgenden Teilnehmers, der sich
nach und nach als Feinschmecker entpuppte, entstand diese Collage.
Die
Organisation der Verpflegung einer Reise mit zum Teil
expeditionsartigem Charakter spielt auch eine sehr große Rolle und
bedurfte einer besonderen Vorbereitung. Die Beköstigung war, das muss
hier nochmals betont werden, exzellent geplant. Gewöhnungsbedürftig
waren die abendlichen Essenzeiten, die meinen Biorhythmus aufs äußerste
strapazierten. Der Speiseplan für die am Abend eingenommene
Hauptmahlzeit wurde vorab im LKW herumgereicht. Noch viele Kilometer von
der Gaststätte entfernt konnte man sich in Ruhe Gedanken über das
abendliche Menü machen. Z.B. nehme ich in Rio Grande
als Vorspeise Kürbissuppe, gemischten Salat (Zwiebel, Blattsalat und
Tomate), Hühnersuppe (mit Reis + Ei) oder eine Gemüsesuppe… und dann das
Hauptgericht: Gegrillter Meeraal oder Lachs mit Meeresspinnensauce
oder vielleicht eine Meeresfrüchtesuppe??? Unkompliziert und einfach war
stets die Wahl des Nachtisches. (R.O.) |
5. Die Unterkünfte: 4 Sterne und mehr
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| 6. Zäune, Gatter, Flechten |

| Auf meinen Ferien- und Fernreisen in jungen Jahren hatte ich überwiegend in Jugendherbergen oder im Zelt übernachtet, in „Extremfällen“ auch mal unter einer schützenden Plane im Straßengraben, im Heuschuppen oder in „Notfällen“ im Kloster (Ravenna) sowie Theater (Padua). Immer froh war ich, wenn ich abends ein Dach über den Kopf hatte. Besondere Ansprüche stellte ich nie, es musste jedoch sauber, zweckmäßig und ruhig sein, eine gesunde Mischung aus Bett und Thermomatte. Im vorliegenden Fall wurden die Vorgaben des Veranstalters in meinen Augen sehr gut erfüllt. Es waren alles vortreffliche Unterkünfte.
Nicht zu toppen ist für mich eine Übernachtung im Zelt in phantastischer Umgebung. Entsprechend werden bei wolkenlosem Himmel unendlich viele Sterne für die Einstufung vergeben…
Die Ausrüstung für die Zeltnächte wurde praktischer Weise separat im LKW untergebracht und war schnell griffbereit. (R.O.)
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| Es waren die einzigen bedeutungsvollen von Menschenhand geschaffenen Werke und gehörten mit zu den auffälligen Merkmalen der Pampa: Pflöcke aus Rund- oder Kantholz, die untereinander mit Stacheldraht verbunden waren. Tausende Kilometer lang bestimmen sie rechts und links der Piste das Landschaftsbild. Dass Zäune durchaus auch fotogen sein können, soll diese kleine Auswahl an Motiven demonstrieren. Unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe ergaben reizvolle Bilder. Weithin sichtbare farbige Pforten und Nummerierungen dienten den Gauchos der Orientierung. Da man Rinder überhaupt nicht und Schafe höchst selten zu Gesicht bekam, entstand der Eindruck, hier wurde „Nichts“ eingezäunt. (R.O.)
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 | | Von links: Der Lago Pehoe vor der imposanten Kulisse des Paine Grande. Parque Nacional Monte Leon: Die
Abendsonne strahlt auf die Steilküste am Atlantik. Beide fotografischen
Standpunkte waren nur wenige Schritte vom Zeltplatz entfernt! Es folgt
eine wunderschöne Wanderung entlang des Beagle Kanals. Und ganz rechts: Bootsfahrt auf dem Lago Viedma (mit Steigeisen im Handgepäck). (R.O.) |
| 8.
Von Horizont bis Horizont: Die Pampa |
 | | Und hier das Kontrastprogramm zu den unter Punkt 7 gezeigten Aufnahmen.
Bereits vor ca. 600 Millionen Jahren musste der Schöpfer dieser
einzigartigen Landschaft den Umgang mit der Wasserwaage beherrscht
haben. Solch ein absolut flaches Land hatte ich auf meinen Reisen noch
nicht erlebt. Ebener gings einfach nicht mehr. Versteckspielen war hier
unmöglich. Damit der fotografisch geschulte Betrachter eine Vorstellung
dieser Dimensionen bekommt, folgender Hinweis: Diese Aufnahmen
entstanden mit 12 mm Brennweite. (R.O.) |
 | | Während sich unser Wagenlenker Michael auf die Straße konzentrierte,
sorgte Claudia für unsere Weiterbildung. Ausgesuchte Bücher aus der
bordeigenen Bibliothek wurden von Sitz zu Sitz weitergereicht. Aber auch
durch das Herumreichen von speziellen Heften, Bildern sowie Skizzen
wurden wir auf Besonderheiten von Land und Leute aufmerksam gemacht.
Die eine oder andere Vogelfeder brachte uns die gefiederte Tierwelt
näher. Bei diesen Aufnahmen hatte mein stets hilfsbereiter Nachbar
Helmut assistiert. (R.O.) |

| | Sie bellten u.a. mit spanischem oder auch deutschem Akzent, die
vierbeinigen Nachfahren der europäischen Einwanderer. Gegenüber
Touristen verhielten sie sich ausgesprochen friedlich, so wurde uns
glaubhaft versichert. Man erkennt, wie nah sie den Fotografen an sich
herankommen ließen. Zur allgemeinen Belustigung, machten sie nur in den
Städten Jagd auf Radfahrer und Autos. (R.O.) |
 | | Bisher kannte ich sie nur aus dem Zoo. Es ist schon ein großer
Unterschied sowie ein besonderes Erlebnis, Tiere in ihrer gewohnten
Umgebung zu erleben. Bemerkenswert war zudem, wie erstaunlich nah man
herankam an die Chimangokarakaras, Graukopfgänse, Guanakos, Gürteltiere,
Kormorane, Magellangänse, Magellanpinguine, Nandus, Seelöwen (R.O.) |
 | „Also, ich gehöre zur Gattung der Magellanpinguine. Mittlerweile habe ich mich mit meinen Kumpels an die vielen Touristen gewöhnt. Kommen sie mit ihren Kameras zu nah, werde ich zornig und laufe rot an. Und wenn es sein muss, schnappe ich schon einmal zu. Ansonsten sind wir untereinander sehr sozial eingestellt und füttern uns bei Bedarf gegenseitig.“ (R.O.)
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 | Es gab eine angemessene
Getränkevielfalt an Bord: Das geeignete Getränk für zwischendurch,
Wasser für die Wanderungen sowie eine große Auswahl verschiedener
Weinsorten für das gemütliche Beisammensein. Auf einer Strichliste wurde
der persönliche Verbrauch festgehalten. Stets sorgte unsere
Reiseleitung für einen gefüllten Kühlschrank. Auch auf den Booten, die
wir dreimal benutzten mussten, brauchten wir nicht zu verdursten.
Auf
einer sehr anspruchsvollen Wanderung kam ich allerdings in
Verlegenheit. Aus größerer Distanz beobachtete ich, wie ein übereifriger
Fotograf im Rückwärtsgang meinen abgelegten Rucksack nebst einer
Trinkflasche beschädigte. Plötzlich war mein Gepäck um knapp einen Liter
agua mineral sin gas erleichtert worden. Später halfen mir hilfsbereite
Gruppenmitglieder den richtigen Wasserpegel wieder herzustellen.
Das in grünen Dosen abgefüllte Cerveza Austral entpuppte sich übrigens als Cruzero del Sur – Hausgetränk. (R.O.) |
| 15. Flüssige Nahrungsaufnahme |
 | | Geduzt hatten wir uns bereits zu Beginn der Reise. Das Anstoßen wurde
bei verschiedenen Gelegenheiten nachgeholt. Es gab viele besondere
Anlässe. Z.B. eine erfolgreiche Gletschertour oder bei vier (!)
Geburtstagen. Zu den beliebtesten Hochprozentigen gehörte zweifellos der
Pisco Sour. Das Rezept für dieses schmackhafte Nationalgetränks konnten
wir später, von den Grenzkontrollen unbemerkt, in unser Heimatland
einführen… (R.O.) |
| 18.
Gruppenarbeiten Teil 1 |
 | | Gemeinsame Aktivitäten im weitesten Sinne zeichneten diese Reise aus.
Dazu gehörte auch das Errichten des Gemeinschaftszeltes, in dem
gefrühstückt und fernab der Restaurants bei Bedarf zu Abend gegessen
wurde. Nach einer Einführung von Michael hatten alle sehr schnell das
Stecksystem begriffen. Bei Bedarf wurde die Standfestigkeit mit
handlichen Felsbrocken erhöht. (R.O.) |
| 19.
Gruppenarbeiten Teil 2 |
 | | Ein nicht alltägliches Ritual: Geschirrspülen sowie Abtrocknen vor der
Kulisse des Fitz Roy. Der Freiluftgeschirrspüler wurde sehr engagiert
von Tatjana bedient. Man rückte bei dieser Tätigkeit unmerklich näher
zusammen und konnte nochmals gemeinsam den Tagesablauf Revue passieren
lassen. Man sah, dass auch die männlichen Teilnehmer den Umgang mit dem
Geschirrtuch beherrschten und darüber hinaus in der Lage waren, Äpfel
für den Obstsalat akribisch zu zerteilen. (R.O.) |
| 20. Gletscher nah, näher, hautnah |
| 21. Wandern, Klettern, Balancieren |
| 24.
Sehen, staunen und träumen |
Eigentlich wollte ich auf meiner Homepage jegliche Werbung vermeiden. Aber auf folgenden Hinweis kann ich auf Grund meiner sehr guten Erfahrungen einfach nicht verzichten. Der Rechtsanwalt: www.ramarcschmidt.de
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