| Seitenübersicht: Hinweis / Von Küste zu Küste / Patagonien - Reise: 1. Die Reiseleitung 2. Die Teilnehmer 3. Verabschiedung und Empfang 4. Verpflegung morgens, mittags, abends und zwischendurch 5. Unterkünfte 6. Zäune, Gatter, Flechten 7. Die Fotostopps 8. . . . 9. Von Horizont zu Horizont: Die Pampa 10. Die Tierwelt Teil I 11. Die Tierwelt Teil II | ||
| Aktualisiert am 11. Juni 2010 12:30 Uhr |

Mein Tatendrang hinsichtlich der Homepagegestaltung wurde durch weitere Ereignisse gebremst: Ärger mit der von 1&1 zur Verfügung gestellten Software. Im Februar unerwarteter Flug nach Wien. Im März Betreuung von zwei reizenden, sehr lebhaften und wissbegierigen Enkelkindern auf einer wunderschönen Kanaren – Insel…und…und… Und während ich diese Zeilen eingebe, erhalte ich einen Anruf von einem Freund „Rolf, du kennst dich doch mit Bildbearbeitung aus, ich habe da ein Problem, könntest du mir helfen?“ Mein Rentnerdasein hatte ich mir ruhiger vorgestellt…
| 6. - 20. März 2010 FUERTEVENTURA: Von Küste zu Küste - und zurück - |
![]() | | Es muss ja nicht immer die „Hohe Wilde“ (eine 22 Stunden dauernde Tour
mit hautnahem Lawinenerlebnis), der „Olymp“ (ich konnte mich
überzeugen, die Götter hatten eine fantastische Aussicht) oder das „Montblanc Massiv“ (über den Wolken in ca. 4000m Höhe umgekehrt) sein. Seit dem 16. März 2010 reit sich in die vielen Gipfelerlebnisse der „Granillo“ ein. ??? Wie, was, noch nie gehört? Er ist auch nur 123 Meter hoch. Das ist nicht gerade spektakulär. Aber
es gibt, je nach persönlicher Einstellung, noch andere Kriterien für
nachhaltige Erlebnisse. Ich hatte mir vorgenommen, die Insel an
der schmalsten Stelle zu durchqueren. In den frühen Morgenstunden brach
ich auf. Im Rucksack ausreichend Wasser, einen Apfel und zwei
Müsliriegel. Zusätzlich packte ich noch Kompass und Höhenmesser ein.
Die Karten von Fuerteventura haben keinen guten Ruf. Drei Karten mit
unterschiedlichen Darstellungen von Nebenstraßen, Fahrwegen, Fußwegen
und Pfaden lagen mir vor. Alle sehr farbenfroh, aber im Detail nicht
zuverlässig und aussagekräftig. Den Kompass hatte ich nicht benötigt. Intuitiv fand ich auf dem
abwechselnd steinigen und sandigen Boden den richtigen Weg in
nordwestliche Richtung. Hinter dem Horizont lag Florida |
| Eine
längere Rast machte ich am „Gipfelkreuz“: Ein quadratischer Betonklotz
mit einer dazu passenden Betonsäule und einem demolierten Hinweisschild
kennzeichneten den höchsten Punkt der Wanderung. Das bemerkenswerte
war, dass die Höhenmesseranzeige exakt mit dem in der Karte
eingetragenen Wert übereinstimmte. Vor Beginn der Wanderung hatte ich
das Gerät am Strand von Costa Calma justiert. Übrigens den Thommen –
Höhenmesser kaufte ich 1979 bei Globetrotter in der Wandsbeker Chaussee
in Hamburg. Klaus Denhart reichte ihn mir damals über den
Verkaufstresen… (R.O.) |
| 16. Januar - 8. Februar 2009 PATAGONIEN |
| 1. D i e Reiseleitung: Claudia und Michael | ||
| | Bisher
hatte ich die meisten meiner Reisen selbst geplant und vorbereitet (Außenstehende
meinten akribisch). Ausnahmen waren z.B. die Marathonveranstaltungen im
Ausland. Bei Starts in Athen, Moskau, New York City oder Peking war man wegen
der Startnummern immer auf einen Reiseveranstalter angewiesen. Eine dieser
Sportreisen ist mir besonders in Erinnerung geblieben. 1994 wollte ich am „25th
Anniversary“ teilnehmen. Am Tag vor dem großen Ereignis lief ich noch beim
„Internationalen Frühstückslauf“ mit. Beine und Kopf wurden schwer. Nur mühsam
kam ich ins Ziel, schleppte mich ins Hotel, ins Bett. Selbstdiagnose: Hohes
Fieber und Kopfschmerzen. Es sollte meine vierte Teilnahme am NYC – Marathon
werden. Ich erlebte den Lauf vor dem Fernseher im Hotelzimmer – mit feuchten
Tüchern auf der Stirn. In dieser Situation gab es k e i n e
hilfreiche Unterstützung vom Veranstalter (bekanntes Hamburger
Unternehmen, das sich auf Sportreisen spezialisiert hat). Gestützt auf meine
Frau gingen wir am nächsten Tag zu Fuß zum Lufthansa – Reisebüro. Die
Angestellte war sehr hilfsbereit, wir konnten den sofortigen Rückflug antreten.
Zur Taxe, die uns vom Hotel zum Flughafen bringen sollte, trug ich leicht
taumelnd selber die Koffer. Im Flugzeug kippte ich aus dem Sitz. Man schleppte
mich in die Business Class und drückte mir ein verräuchertes Sauerstoffgerät
ins Gesicht. Eine zufällig anwesende Medizinstudentin assistierte. Wieder
zuhause, wurde ich längere Zeit arbeitsunfähig geschrieben. Später kam vom
Veranstalter keinerlei Nachfrage nach dem Befinden. Ich habe
hier eine extreme unangenehme Situation geschildert. Es gibt eben Reiseleiter,
die in manchen Lagen überfordert und hilflos sind. Mehr
Phantasie hat ein anderer Typ Begleiter. Man erkennt ihn an einer Mappe unter
dem Arm und hat häufig noch ein auffälliges Utensil in der Hand, z.B. einen
weithin sichtbaren farbigen Regenschirm. Man folgt ihm im Gänsemarsch. Wenn die
Stimme: „Weiter, weiter“ nicht ausreicht, wird der Schirm aufgeregt geschwenkt.
Er dankt höflich, wenn der herumgereichte Korb wieder am Buseingang abgestellt
wird. Das war, aus meiner Sicht, der
weit verbreitete „Reiseleiter – Mittelstand“, kurz umschrieben. Sein ganzes
Engagement beschränkt sich auf den Stunden- oder Tageweisen Einsatz. Meistens
war ich im Großen und Ganzen mit dem Vorgetragenen zufrieden. Ich gebe zu, die
Aufnahmefähigkeit hängt natürlich auch von der eigenen Tagesform ab. Soweit der
Vorspann, nun zur Sache. Alles was ich bisher mit Reiseleitungen erlebt hatte, wurde nach dieser Patagonien - Rundreise in den Schatten gestellt. Alle 12 Teilnehmer waren sich darin einig: Wir hatten eine neue Dimension an Reisegestaltung kennen gelernt. Das lässt sich nicht mit wenigen Worten beschreiben. Deshalb benötigt man Fotos, viele Fotos. - Rolf Orlowski - |
| 2. Die Teilnehmer | ||
| | Vor dem
Perito Moreno - Gletscher haben sich zum Gruppenfoto versammelt:
Margareta und Andreas aus Ludwigsburg, Eva und Konrad aus Vachdorf,
Gisela und Tatjana aus Wien, Horst aus Langenwang, Ekkehard aus
Detmold, Helmut aus München sowie Ingeborg, Hans - Eduard und Rolf aus
Hamburg. Die Aufnahme wird noch bereichert durch unseren Reiseleiter
Michael Die anderen Bilder verdeutlichen,
dass es sehr viel zu sehen gab. Alle Teilnehmer waren, bis auf eine
Ausnahme, mit einer Kamera "bewaffnet". Teilweise gab es bei Partnern
eine Aufgabenteilung zwischen Fotografieren und Filmen. Unser lieber
Horst war zusätzlich mit einer A4-Mappe mit originellen Vordrucken und Schreibzeug ausgestattet. Hier kann man seine Eindrücke nachlesen die er, auf teilweise sehr langen Fahrtabschnitten durch die Pampa, sorgfältig notiert hat. |
| 3. Verabschiedung in Hamburg und Empfang in Punta Arenas | 4. Die Verpflegung | |
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| Am
späten Nachmittag des 14. Januar, zwei Tage vor der Abreise, stehe ich
völlig irritiert vor dem Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof
Hamburg-Poppenbüttel. Ist mir ein Eingabefehler unterlaufen, habe ich
eine falsche Nummer aus Westernheim erhalten? Auch nach wiederholtem
Drücken der Tasten bleibt der rote Blechkasten mit dem Aufdruck DB
stumm. Zum Glück schaut
mir meine Frau über die Schultern. Wir radeln nachhause und schreiben
eine Nachricht zur Schwäbischen Alb. In den Spätnachrichten erfahren
wir, dass aufgrund einer Panne bei der Bahn der gesamte
Fahrkartenverkauf bundesweit lahm gelegt worden war. Ich hoffe, dass
die Bundesbahntechniker nachts fleißig waren, radle am kommenden frühen
Morgen erneut zum Bahnhof und habe diesmal Glück. Das waren aufregende
Momente kurz vor Beginn einer großen Reise. Ähnlich dramatische
Zwischenfälle gab es auf dem Rückflug. Später mehr darüber. Patricia
ist mit den Enkelkindern zum Hauptbahnhof gekommen. Ihre Wangen hat sie
liebevoll mit den Landesfarben von Argentinien und Chile bemalt:
"Tschüs, Opa". Mit dem ICE geht´s nach Berlin Tegel, weiter mit dem Flugzeug über Madrid, Santiago de Chile nach Punta Arenas. |
5. Die Unterkünfte 6. Zäune, Gatter, Flechten 

Eigentlich wollte ich auf meiner Homepage jegliche Werbung vermeiden. Aber auf folgenden Hinweis kann ich auf Grund meiner sehr guten Erfahrungen einfach nicht verzichten.
Der Rechtsanwalt: www.ramarcschmidt.de
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