Seitenübersicht:  (1) Eine kurze Einführung   (2) Der Teller   (3) Der Abhol- und Bringservice   (4) Letzte Gelegenheit   (5) Allerletzte Gelegenheit   (6) "Ja, wo laufen sie denn?"   (7) "Ja, wo  l i e f e n sie denn?"   (8) 30 Jahre "Der Teller"
 

Aktualisiert am 12. Mai 2010   18:04 Uhr


  (1)                                                                                                                         Eine kurze Einführung

Herzlich Willkommen auf meiner Internetseite.
Seit Dezember 2003 existiert diese Homepage. Schon kurz nach der Publizierung der ersten Seiten erhielt sie erstaunlich großen Zuspruch. Grund genug, die Seiten ständig zu verbessern. So wurde im April 2010 das Erscheinungsbild zum dritten Mal geändert. 6 Seiten habe ich dem Sport gewidmet. Im Mittelpunkt steht das seit vielen Jahren sehr populär gewordene Laufen. Es wird über Bahn-, Cross-, Wald- und Marathonläufe berichtet - selbstverständlich aus eigener Erfahrung. Aber auch die anderen Seiten dürften für den einen oder anderen Besucher interessant und nicht ganz unsportlich sein.
Doch nun zu dem Objekt, das diesen Webseiten den Namen gegeben hat.
Jeder hat schon einmal einen Teller in der Hand gehalten. Er ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken, weit verbreitet als praktisches Hilfsmittel beim Essen, als Wandschmuck. Veraltet oder mit einem Sprung ist er nützlich beim Polterabend und beschließt häufig so sein Leben.
Eine wichtige Aufgabe erfüllt er, wenn es gilt, an das Mitgefühl zu appellieren. Dann wird er sichtbar, aber diskret, am Türausgang der Kirche platziert (siehe St. Bernard). Sein Inhalt wird später einem guten Zweck zugeführt.
Im Folgenden wird über einen ganz besonderen Teller berichtet:

  (2)                                                                                                                                    Der Teller

Die Auszeichnung der Wald- Crosslaufserie des BSV Hamburg.

Eigenschaften: Bis 1988/89 hatte er einen Durchmesser von ca. 147 mm, ein Gewicht von 255 Gramm und einen praktischen, hochgezogenen Rand. Seit 1989/90 hat der Teller einen Durchmesser von ca. 143 mm, das Gewicht beträgt 150 Gramm. Das Material ist unverändert Porzellan.
Sonstige Merkmale: Hoher Sammlerwert, dekorativ im Eingangsbereich und Wohnzimmer (aha, hier wohnt ein Läufer/in) auch als Wandschmuck im Partykeller anzutreffen. Leider materialbedingt sehr zerbrechlich. Es sind Fälle bekannt geworden, wo dem Teller auch gewisse Flugeigenschaften nachgesagt wurden.
Seit 1980 kann jeder Läufer, der die Bedingungen erfüllt hat, den Waldlaufteller erwerben. Wie groß die Nachfrage nach dem Teller und wie begehrt diese Auszeichnung ist, lässt sich zum einen an den Teilnehmerzahlen ablesen und zum anderen an den Entschuldigungen, wenn die Voraussetzungen zum Erhalt nicht erfüllt worden sind. Ein paar der am häufigsten genannten Argumente habe ich nachfolgend aufgezeichnet, mit denen mich manche Sportler zum nachträglichen Erwerb des Tellers überreden wollten.
  • Ich war krank (häufigste Entschuldigung)
  • Ich wusste nicht, dass man immer in derselben Disziplin starten musste. (Hat scheinbar keinen Zugriff auf das Mitteilungsblatt).
  • Mir fehlt nur ein Lauf . . . (mit flehendem Blick in den Augen ausgesprochen).
  • Ist noch einer über?
  • Ich soll für Günter, Peter usw. . . . einen mitbringen.
  • Unser Spartenleiter hat uns die Termine nicht genannt.
  • Ich dachte, die Meisterschaften zählen auch.
  • Ich habe die Liste vergessen.
  • Rolf, wir kennen uns doch schon so lange . . .
  • Und ganz aktuell, einfach rührend: Unser Enkelkind ist im Treppenhaus am Geländer heruntergerutscht. Dabei zerbrachen 4 der an der Wand hängenden Trophäen. Ich konnte den Schaden unbürokratisch beheben.
  • Das war abgezockt: Er kommt zurück und behauptet, ich hätte falsch gezählt.

  (3)                                                                                                              Der Abhol- und Bringservice 


                                                                         

Am Freitag vor dem Veranstaltungstag werden die Teller beim Uhlenhorst - Studio in Rahlstedt abgeholt. Ca. 140 kg müssen sorgfältig verladen werden.
Sonderparkerlaubnis im Niendorfer Gehege. Vor, während und nach dem Philips Waldlauf werden die Teller verteilt.


  (4)                                                                                                                      Letzte Gelegenheit

      
Motivation für neue Motive: Für die Läufer (in) ist die Veranstaltung im Niendorfer Gehege die letzte Gelegenheit, den Teller auf sportlichem Wege zu erhalten. Anschließend helfen nur noch Ausreden, Beziehungen, Geduld und Glück oder der Flohmarkt und Ebay, um an das begehrte Objekt zu gelangen.                                                                                                           

   (5)                                                                                                              Allerletzte Gelegenheit 

                        
15. Dezember 2007: Parallel zu einer Wald/Crosslauf Veranstaltung des BSV Hamburg im Volkspark fand eine große Telleraktion statt.
Rolf Orlowski bereitete die restlichen Porzellanauszeichnungen der vergangenen 28 Jahre aus.
Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Sammlung zu vervollständigen, den zerbrochenen Teller zu ersetzen, noch schnell ein Geschenk für den Opa mitzunehmen oder sich eine Kollektion mit den schönen Hamburg-Motiven zusammenzustellen. Der eine oder andere Läufer zögerte, fehlte doch die sportliche Gegenleistung.      






Sollte euch ein Teller in der Sammlung fehlen, sprecht mich bitte an, oder noch besser, schreibt eine E-Mail an:             





Bestimmt kann ich Euch weiterhelfen.                                                                 

   (6)                                                                                                         "Ja, wo laufen sie denn?"

Lust auf einen Teller? Vielleicht ist der eine oder andere Besucher (in) dieser Homepage neugierig geworden und will sich alles einmal von außen anschauen. Wir laufen an den schönsten Plätzen Hamburgs. Der Besuch einer Veranstaltung, eventuell mit einem Spaziergang verbunden, lohnt sich. Hier klicken, um die genauen Termine zu erfahren.

Horner Rennbahn: Besonders weicher Boden, nicht nur nach Regenfällen...
Volkspark: Südlicher Bereich mit gepflegten Parkwegen, guter Augenkontakt zur Konkurrenz. Die HSV-Profis pausieren heute.
Stadtpark: Schneller Flachkurs mit staunenden Spaziergängern und Stadionatmosphäre.
Volkspark: Nordöstlicher Bereich, Kleiderwechsel unter schützenden Bäumen, gemischtes Streckenprofil.
Blankenese: Höhenlauf rund um die Kiesgrube, origineller Parcours mit Treppenanstieg. Besondere Anforderungen bei Schnee- und Eisglätte.
Tangstedter Forst: Unter der Obhut der Feuerwehr, nach dem Start immer rechts herum, nach dem Zieleinlauf gibt es Erbsensuppe.
Bergedorfer Gehölz: Anspruchsvolle Strecke, hat bei Schneefall seinen besonderen Reiz. 
Niendorfer Gehege: Highlight zum Abschluss, Nachwuchsförderung, Bierausschank und Tellerausgabe.

Und bei allen Veranstaltungen inbegriffen: Viel Beifall für  a l l e  Teilnehmer und u.a. kostenloser Teeausschank.

  (7)                                                                                                         "Ja, wo  l i e f e n  sie denn?" 

Für Nostalgiker und pensionierte Läufer dürfen folgende Hinweise nicht unerwähnt bleiben:
Hoisbüttel: Gemeinsam mit den Pferden über die Koppel. Und dann gab es da noch einen Bach... Das war Crosslauf pur!
Neugraben: Lange Anfahrt, reizvolle Strecke. Dem Förster war die anschließende Streckensanierung zu aufwendig geworden.
Sachsenwald: Kaum eine Chance zum Überholen. Gute Sprungtechnik war wichtig. 1970 nahm ich hier zum ersten Mal an einer Betriebssportveranstaltung teil. Veranstalter war die BSG Weide und Co. Zum gemeinsamen Start am Hauptlauf versammelten sich damals 36 Läufer und Läuferinnen aller Altersklassen.   
Volksdorf: Abwechslungsreicher, flacher Kurs mit schönem Teichblick. Der Veranstalter ist in den Volkspark umgezogen.

   (8)                                                                                                              30 Jahre "Der Teller"  

      
3. April 2009: Das Ritual wurde diesmal geringfügig geändert. Bernd und Rolf trafen sich bereits um 11:00 Uhr in Hamburg-Rahlstedt. Der Leichtathletikobmann führte noch ein zukunftorientiertes Gespräch mit dem Geschäftsführer, dann wurden die Auszeichnungen verladen. 200 Becher und 820 Teller verschwanden diesmal in den beiden Kofferräumen.
                                                               




4. April 2009: Seit nunmehr 3 Jahrzehnten verteile ich bei Wind und Wetter vor,  während und nach dem abschließenden Philips Waldlauf die Teller. Leider verlief diesmal die  Ausgabe nicht so glatt wie gewohnt. Beim Auspacken  der Teller musste ich feststellen, dass die einzelnen Pakete unterschiedliche Mengen enthielten. Nach Entfernen von Klebeband, Wellpappe und Seidenpapier kamen fünf, sechs, sieben oder acht Teller zum Vorschein. Bei dieser kuriosen Verpackungstechnik,  komme ich ins Grübeln undg mache mir so meine Gedanken über den Lieferanten… Insider wissen, was ich mit dieser Feststellung meine. Bruder Bernd hatte zwei Tage zuvor in einer Nachtschicht die Namenslisten  der erfolgreichen Sportler erstellt. Ohne diese wichtigen Tabellen wird eine korrekte Tellervergabe schwierig bis unmöglich. Doch auch diesmal wurden  wieder alle Läufer (innen) zufrieden gestellt. (R.O)


 

Das Gästebuch ist am Schluss der Homepage eingerichtet.

Eigentlich wollte ich auf meiner Homepage jegliche Werbung vermeiden. Aber auf folgenden Hinweis kann ich auf Grund meiner sehr guten Erfahrungen einfach nicht verzichten.

Der Rechtsanwalt: www.ramarcschmidt.de

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